Komoco: «Chora»
Tanztheater von Sofia Nappi
PRODUKTION Komoco, Theater Winterthur
CHOREOGRAPHIE Sophia Nappi
MUSIK Ciaran Morahan, Ben Frost, Alessandro Cortini
LICHT Alessandro Caso
KOSTÜME Adriano Popolo Rubbio
Preise: 50.– 40.– 30.– 20.–
(mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt)
CHORA ist ein Tanz·stück.
Die Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich ruhig und genau.
Das Stück zeigt Raum, Bewegung und Gemeinschaft.
Die Bewegungen entstehen aus Atem und Rhythmus.
Das Stück arbeitet mit Gefühl und Körper·sprache.
Sofia Nappi hat das Tanz·stück gemacht.
Sie ist eine bekannte Choreo·grafin aus Italien.
Das altgriechische Wort «CHORA» bedeutet «Raum» oder «Gebiet», und beschreibt zugleich einen Zustand schöpferischer Offenheit. In Homers «Odyssee» steht «Chora» für das Ackerland, das jede Stadt brauchte, um zu existieren. «Chora» beschreibt ein stilles Feld voller Möglichkeiten, den Raum, der uns umgibt und in dem alles beginnt. Mit sinnlicher Bewegungssprache und viel Feingefühl erforscht Sofia Nappis neues Werk «CHORA – the void as origin» die Leere als spürbare Präsenz – um uns, zwischen uns, in uns. Ausgangspunkt ist das Lauschen: auf Atem, auf Schwerkraft, auf Bewegung. Aus dieser Aufmerksamkeit entsteht Rhythmus; aus Gesten wächst ein kollektiver Fluss. Was leer schien, zeigt sich voller Leben.
Die italienische Choreografin SOFIA NAPPI studierte Tanz am Alvin Ailey American Dance Theater in New York und vertiefte ihre Studien anschliessend international. Besonderen Einfluss auf ihr Schaffen hatte der enge Kontakt mit Hofesh Shechter und ihre Beschäftigung mit der Tanzsprache von Ohad Naharin. 2022 gründete sie ihre Kompanie Komoco mit Sitz in Florenz. Ihre Arbeit etablierte sich innert kürzester Zeit auf den wichtigsten Theater- und Festivalbühnen. Heute ist Sofia Nappi unter anderem für das Staatsballett Hannover, das Nederlands Dans Theater 2 und das Scottish Dance Theatre tätig. Komoco war zuletzt 2024 mit «Pupo» im Stadttheater zu Gast.